2. Juni 2021
Am Sonntag ist es in Bad Kleinkirchheim endlich soweit: Nach vier Jahren Pause wird in den Nockbergen wieder geradelt. Das weit über die Grenzen Kärntens hinaus beliebte Radspektakel steht diesmal ganz im Zeichen der Sicherheit: Totale Prävention beim Thema Covid und extreme Risikominimierung beim Radeln durch ein völlig neues Zeitnehmungs-System. Unglaublicher Run auf die limitierten Startplätze.
Einige hatten das Radmarathon-Comeback vor Wochen schon abgeschrieben, viele haben bis zuletzt gezweifelt, nun ist es aber fix: Der Radsport-Klassiker in den Nockbergen findet am kommenden Sonntag definitiv statt. Als erstes großes Breitensport-Event in Kärnten nach den vielen covidbedingten Veranstaltungsbeschränkungen der letzten Monate.
„Es war die eine oder andere bürokratische Hürde zu nehmen, aber nun sind wir endlich am Ziel. Wir haben grünes Licht für unser Radspektakel“. OK-Chef Norbert Unterköfler freut sich, dass es seinem rührigen Veranstalter-Team vom Radclub Feld am See gelungen ist, trotz der unzähligen Covid-Vorgaben den Marathon nach vierjähriger Pause wieder auf die Straße zu stellen.
Und wie groß die Sehnsucht nach diesem Sport-Klassiker in den Nockbergen ist, zeigt der gewaltige Run auf die Startplätze. „Pandemie-bedingt mussten wir das Starterfeld mit 500 Teilnehmern limitieren. Wir hätten aber gut und gerne doppelt so viele Plätze verkaufen können“, erzählt Unterköfler und muss schmunzeln, wenn er davon berichtet, dass „angeblich sogar schon versuchte wurde, Startplätze unter der Hand weiter zu verkaufen“. Das ist aber natürlich nicht möglich. Denn Sicherheit geht beim diesjährigen Marathon über alles. Und dazu zählt auch ein extrem ausgeklügeltes Covid-Präventionskonzept, das Kontakte zwischen den Radsportlern extrem minimiert. „Drei-G-Strategie, Maskenpflicht, kein Rahmenprogramm, kontaktlose Anmeldung, Start in Gruppen, keine Siegerehrung. Wir haben alle möglichen Bereiche umgekrempelt, um das Virus auszubremsen“, so Unterköfler.
Aber nicht nur beim leidigen Thema Covid gibt´s keine Kompromisse, auch beim Radeln selbst geht man völlig neue, sichere Wege: Um den Renndruck und die daraus resultierende Tempobolzerei bestmöglich hintanzuhalten, hat man dem Marathon ein komplett neues – in Österreich bis dato einzigartiges – System verpasst. „Eine Zeitmessung gibt es nur noch für drei Anstiege. Und in die Wertung kommen nur diejenigen Teilnehmer, die mindestens dreieinhalb Stunden unterwegs waren“, erzählt Unterköfler, der mit seinem Team den Genuss-Faktor des Radspektakels deutlich über den Wettbewerbs-Gedanken stellen will. „Wir sagen dem Rennstress den Kampf an. Weder beim Start noch bei den Abfahrten und den Ortsdurchfahrten soll es hektisch werden. Die Veranstaltung wird auf diese Weise für die vielen ambitionierten Hobby-Radler noch attraktiver und sicherer“, verspricht Unterköfler.
Lediglich an den folgenden drei Bergwertungen wird es eine Zeitmessung geben. Wer in Summe die beste Zeit in den Bergen „erkraxelt“, darf sich „Champ of the Nockis“ nennen:
- Einfahrt Nockalmstraße – Schiestelscharte (11,9 km, 881 Höhenmeter)
- Grundalm – Eisentalhöhe (6,5 km, 536 Höhenmeter)
- Radenthein – Bad Kleinkirchheim (8 km, 370 Höhenmeter)
In die Wertung kommen nur jene Teilnehmer, die innerhalb des Referenz-Korridors (zwischen 3,5 und 6 Stunden) das Ziel erreichen.
Bildtext (Foto Veranstalter/KK): Sicherheit geht beim diesjährigen Marathon über alles. Dadurch bleibt für die Teilnehmer wohl auch mehr Zeit, die herrliche Bergkulisse rund um Bad Kleinkirchheim und dem Millstätter See in vollen Zügen zu genießen.
Rückfragehinweis:
Radclub Feld am See
Norbert Unterköfler
mobil: +4369914145101
Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2021
